Fenster sind die Schwachstelle Nummer eins bei Einbrüchen. Über 80 Prozent aller Einbrecher gelangen durch ungesicherte Fenster oder Terrassentüren ins Haus. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie diese Schwachstelle schließen.
Warum Fenster so gefährdet sind
Standard-Fenster lassen sich in wenigen Sekunden aufhebeln. Selbst geschlossene und verriegelte Fenster bieten ohne zusätzliche Sicherung kaum Widerstand. Einbrecher nutzen einfaches Werkzeug wie Schraubenzieher, um den Fensterrahmen vom Flügel zu trennen.
Die effektivsten Fenstersicherungen
Pilzkopfverriegelung
Die wirksamste Methode: Pilzkopfzapfen greifen beim Schließen in Stahlschließbleche am Rahmen. Das Fenster kann nicht mehr aufgehebelt werden. Bei Neubauten standard, bei älteren Fenstern nachrüstbar (150-300 Euro pro Fenster).
Abschließbare Fenstergriffe
Verhindern das Öffnen des Fensters von außen nach Glasbruch. Kosten: 20-50 Euro pro Fenster. Einfache und effektive Ergänzung, aber allein nicht ausreichend.
Fensterstangenschlösser
Zusatzschlösser, die den Fensterflügel mit dem Rahmen verbinden. Bieten hohen Widerstand gegen Aufhebeln. Kosten: 80-150 Euro pro Fenster.
Sicherheitsfolie
Spezialfolie auf der Innenseite der Scheibe verhindert, dass das Glas beim Einschlagen herausfällt. Der Einbrecher kann nicht durchgreifen. Kosten: 50-100 Euro pro Quadratmeter.
Elektronischer Schutz: Fenstersensoren
Mechanische Sicherungen werden idealerweise durch elektronische Überwachung ergänzt. Fenstersensoren einer Alarmanlage erkennen sofort, wenn ein Fenster geöffnet oder manipuliert wird, und lösen Alarm aus, noch bevor der Einbrecher im Haus ist.
Unsere Empfehlung
Kombinieren Sie mechanische Fenstersicherungen mit einer elektronischen Alarmanlage. Pilzkopfverriegelungen an allen Fenstern im Erdgeschoss plus Fenstersensoren einer professionellen Alarmanlage bieten optimalen Schutz.
Sicherheitsberatung: 0172 3275142